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Lemon Curd im Einmachglas mit Zitronen an der Seite

Lemon Curd (vegan)

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Lemon Curd (vegan) ist im Sommer unsere liebste Füllung für Cupcakes oder Kuchen. Es durftet einfach so unfassbar herrlich nach Urlaub und Sommer, wenn man die Zitronencreme zubereitet. Durch die Säure und die Süße des Zuckers bekommt man eine wirklich tolle Creme die man für viele verschiedene Dinge nutzen kann. Wir lieben veganes Lemon Curd ganz einfach auf einem Toast, mit und ohne Butter – beides schmeckt super, als Füllung für Kuchen, Cupcakes oder in Dessertcremes als Frischekick.

Lemon Curd kommt übrigens ursprünglich aus England und wird mit Zitronensaft, Zucker und Eigelb über einem Wasserbad gekocht. Unsere Variante ist natürlich eifrei, lactosefrei und glutunfrei. Glutenfrei, da wir anstelle von klassischem Stärkemehl Tapiokamehl verwenden. Wenn du lieber klassisches Stärkemehl verwenden möchtest, oder du einfach kein Tapiokamehl bekommst ist das kein Problem. Wir haben nur die Erfahrung gemacht, dass die Konsistenz mit Tapiokamehl dem Original Lemon Curd am nächsten kommt.

aufgeschnittene Zitronen

Was genau ist Tapiokamehl eigentlich?

In der glutenfreien Küche ist Tapiokamehl wohl kaum wegzudenken. Es dient als pflanzliches Bindemittel und Stärkemehl. In Brasilien nutzt man das Mehl, welches aus der Maniokwurzel gewonnen wird schon sehr lange. Dort ist ein Grundnahrungsmittel und wird in vielen verschiedenen Gerichten verwendet. Es wurde bereits von den Majas angebaut.  Bekannt wurde Tapioka in Europa vermutlich durch den Hype um den japanischen Bubbletea. Dort wird Tapioka auch als pflanzliche Bindemittel genutzt. Das tolle an Tapiokamehl ist, dass es keine Allergene enthält und glutunfrei ist und somit eine echt tolle geschackslose Alternative für Menschen mit einer Intoleranz ist oder für diejenigen die an einer Glutenunverträglichkeit leiden. 

Durch seine binden Eigenschaften lässt sich Tapioka auch super in der veganen Küche als Bindemittelersatz verwenden. So wie in unserem veganen Lemon Curd als Ersatz für Eier. 

Warum du unser Lemon Curd (vegan) lieben wirst:

  • Frisch, sauer und süß 
  • Schmeckt nach Sommerurlaub und Sonnenschein
  • schnell und einfach gemacht
  • hält sich 2-3 Wochen im Kühlschrank
  • Eifrei, glutunfrei, lactosefrei, 
  • lässt sich vielfältig nutzen: Kuchen, Cupcakes, als Dessertcreme, Aufstrich…
Lemoncurd im Einmachglas

So machst du veganes Lemon Curd gemacht:

Zutaten

  • 200 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • 200g Zucker
  • 75g vegane Butter 
  • 25g Tapiokamehl
  • 100ml vegane Sahne
  • Abrieb von einer Bio-Zitrone
  • 1 TL Kurkuma (optional)*

Zubereitung

  1. Erwärme Zitronensaft mit Zucker in einem kleinen Topf bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  2. Gebe dann die vegane Butter hinzu und schmelze diese.
  3. Dann die vegane Sahne dazugeben.
  4. Gebe dann das Tapiokamehl in eine kleine Schüssel und vermische es mit 3-4 EL der Zitronenflüssigkeit aus dem Kochtopf.
  5. Rühre es unter bis eine glatte Flüssigkeit entsteht.
  6. Diese Tapiokamehl – Flüssigkeit dann nach und nach in die Zitronenflüssigkeit im Kochtopf einrühren.
  7. Gebe dann den Abrieb einer Bio Zitrone hinzu und Kurkuma*.
  8. Koche alles auf bis es andickt.
  9. Fülle das Lemon Curd in ein steriles Einmachglas und beware es im Kühlschrank auf. 
Lemon Curd im Einmachglas mit Zitronen an der Seite

Tipps um dein Lemon Curd (vegan) noch besser zu machen:

  • verwende frische Bio Zitronen
  • du kannst das Tapiokamehl auch durch die gleiche Menge an Kartoffelstärke ersetzten. Die Konsistenz wird dann nur etwas anderes sein. Geschmacklich gibt es keinen Unterschied
  • das Kurkuma wirst du nicht schmecken. Wir verwenden es nur für die Farbe. 
  • wir verwenden weißen Zucker. Wenn du eine alternativ Vollrohr-, oder Rohrrohrzucker oder sogar braunen Zucker verwenden möchtest, wird sich die Farbe deutlich von unserem Lemon Curd unterscheiden. Das braun im Zucker lässt auch das Lemon Curd braun werden.
  • Probier auch mal 1 Packet Vanillezucker zusätzlich aus. Schmeckt unglaublich lecker.
  • Es können schnell Klümpchen entstehen, wenn du das Tapiokamehl nicht sorgfältig vorher mit der Flüssigkeit verrührst. Gebe die Tapiokamehlmischung langsam und EL für EL in den Kochtopf zu der restlichen Flüssigkeit. So verhinderst du, dass sich Klümpchen bilden.
  • Sollten dennoch einmal Klümpchen entstehen, kannst du das Lemon Curd durch ein feines Sieb streichen und alles ist gerettet.

Wenn du das Lemon Curd (vegan) oder vielleicht ein anderes Rezept aus dem Blog ausprobiert hast, lass uns gerne ein Feedback da. Wir freuen uns über deinen Kommentar oder deine Bewertung. Teile auch gerne dein Ergebnis auf Instagram unter dem #littlefoodvegan.

Anna & Alex
Lemon Curd im Einmachglas mit Zitronen an der Seite

Lemon Curd (vegan)

Littlefoodvegan
Cremige, leckere und einfache Zitronencreme. Perfekt als Auftsrich oder Kuchenfüllung.
5 from 1 vote
Vorbereitungszeit 5 Min.
Zubereitungszeit 10 Min.
Arbeitszeit 15 Min.
Gericht Frühstück
Land & Region England
Portionen 1 Glas (250ml)

Equipment

  • kleiner Topf
  • kleine Schale
  • Einmachglas
  • Wage

Zutaten
  

  • 200 ml Zitronensaft frisch gepresster
  • 200 g Zucker
  • 75 g vegane Butter
  • 25 g Tapiokamehl *
  • 100 ml vegane Sahne
  • Abrieb von 1 Zitrone
  • 1 TL Kurkuma optional*

Anleitungen
 

  • Erwärme Zitronensaft mit Zucker in einem kleinen Topf bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  • Gebe dann die vegane Butter hinzu und schmelze diese.
  • Dann die vegane Sahne dazugeben.
  • Gebe dann das Tapiokamehl in eine kleine Schüssel und vermische es mit 3-4 EL der Zitronenflüssigkeit aus dem Kochtopf.
  • Rühre es unter bis eine glatte Flüssigkeit entsteht.
  • Diese Tapiokamehl – Flüssigkeit dann nach und nach in die Zitronenflüssigkeit im Kochtopf einrühren.
  • Gebe dann den Abrieb einer Bio Zitrone hinzu und Kurkuma*.
  • Koche alles auf bis es andickt.
  • Fülle das Lemon Curd in ein steriles Einmachglas und beware es im Kühlschrank auf. 

Notizen

  • verwende frische Bio Zitronen
  • du kannst das Tapiokamehl auch durch die gleiche Menge an Kartoffelstärke ersetzten. Die Konsistenz wird dann nur etwas anderes sein. Geschmacklich gibt es keinen Unterschied
  • das Kurkuma wirst du nicht schmecken. Wir verwenden es nur für die Farbe. 
  • wir verwenden weißen Zucker. Wenn du eine alternativ Vollrohr-, oder Rohrrohrzucker oder sogar braunen Zucker verwenden möchtest, wird sich die Farbe deutlich von unserem Lemon Curd unterscheiden. Das braun im Zucker lässt auch das Lemon Curd braun werden.
  • Probier auch mal 1 Packet Vanillezucker zusätzlich aus. Schmeckt unglaublich lecker.
  • Es können schnell Klümpchen entstehen, wenn du das Tapiokamehl nicht sorgfältig vorher mit der Flüssigkeit verrührst. Gebe die Tapiokamehlmischung langsam und EL für EL in den Kochtopf zu der restlichen Flüssigkeit. So verhinderst du, dass sich Klümpchen bilden.
  • Sollten dennoch einmal Klümpchen entstehen, kannst du das Lemon Curd durch ein feines Sieb streichen und alles ist gerettet.
Keyword Aufstrich, Kuchenfüllung, Lemon Curd, Marmelade, Nachtisch, Zitone

6 Comments

  1. 5 stars
    Ich habe noch nie Lemon Curd gegessen, auch nicht in der Omni-Version. Aber was ist das denn? So so so lecker. Ich mach für meine Tochter Eure Zitronentorte und mit diesem Lemon Curd knn das ja nur Bombe werden. Ganz großes Kompliment!!!!!

  2. Hallo liebe Alex und liebe Anna, ich habe vor, euren Lemon curd zu zaubern. Welche Art von veganer Sahne nutzt ihr denn? Kochsahne oder Sahne zum aufschlagen? Ich danke für die Antwort und wünsche Euch ein fröhliches und entspanntes Weihnachtsfest 🙂

  3. Jacqueline

    Hey, ich würde gerne eure Zitronentorte ausprobieren. Da steht, ich brauche eine Portion Lemon Curd. Ist diese Menge von 250 ml eine Portion oder mehrere in diesem Kontext?

    Danke schonmal für die Antwort

    • Hallo Jacqueline, dass freut uns sehr! Wenn du die Größe an Torte machen möchtest wie auf dem Bild, würden wir dir schon empfehlen die Portion von 250ml zu nutzen. (Also ja 250ml sind in diesem Fall eine Portion) Aber das kommt auch ganz drauf an wie viel du persönlich nutzen möchtest und magst. Wir lieben das Lemon Curd und den Geschmack sehr. Du kannst aber auch die Hälfte verwenden und zum Beispiel nur in der Mitte der Kuchenlagen Lemon Curd nutzen. Das bleibt ganz dir und deinem Geschmack überlassen. Viel Spaß beim backen! Und liebe Grüße Alex

  4. Pingback: Zitronentorte (vegan) Hochzeit, Geburtstag oder Taufe - Littlefood vegan

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